Heute Morgen wachte ich mit rasenden Kopfschmerzen auf und mit der Erinnerung an einen sehr realistischen, sehr eigenartigen Traum. Dazu muss ich jetzt vielleicht etwas ausholen. Nachdem ich hier geboren bin wollte ich auch immer hier nach meinen spirituellen Wurzeln suchen. Wozu indianischer Schamanismus, Ayurveda, Yoga, Reiki, Kabbala und vieles mehr, wenn doch alles Wissen hier ebenfalls zu finden ist, wenn auch durch die grausamsten Verfolgungen fast alles verloren ging. Es wird ja wohl seinen Grund haben, warum ich ausgerechnet hier geboren bin und heute lebe. Also machte ich mich auf die Suche nach meinen Wurzeln, wollte wiederentdecken, aufwecken und forschte und lernte vor allem aus keltischen und germanisch/nordischen Überlieferungen. Doch irgendwie haben wohl die Uralten Mächte anderes mit mir im Sinn. Denn immer wenn ich denke, dass mir alles zu viel wird und meine Nerven sehr angeschlagen sind, dann habe ich diese Träume und bekomme auch im täglichen Leben ständig Hinweise, die die Träume bestätigen. Es begann mit dem alten Ägypten, ständig und immer wieder Ägypten – das war schon in den 80-er Jahren. Dann träumte ich von einem sibirischen Schamanen und wurde ständig auf Schamanismus gestossen. Auf einmal kam Reiki in mein Leben und obwohl ich mich anfangs dagegen sträubte, bereichert es doch sehr mein Leben. Und so ging es weiter. In den letzten Jahren war es Voodoo. Warum das alles? Was wollen mir die Uralten damit zeigen? Soll ich mich nicht in eine Sache verrennen und meinen Horizont ständig erweitern? Soll ich aus allem lernen und die jeweiligen Essenzen zu einer einzigen Sache verschmelzen lassen? Oder sind es alles Erinnerungen aus früheren Leben, die wieder in mein Gedächtnis kommen, wenn ich grade keinen großen Widerstand leisten kann?
Jetzt steht wohl wieder ein neues Projekt an. Ich stosse grade immer wieder auf Süd- und Mittelamerika. Eine Wassergöttin von dort zog als Statue bei mir ein, ich hatte es in einem früheren Eintrag schon mal erwähnt, dann bekomme ich ein Buch nach dem anderen von Christian Rätsch, der lange Zeit bei den schamanischen Lakadonen am Amazonas gelebt hat, und heute Nacht dieser Traum. Ich stand auf einer Stufenpyramide in einem Urwaldgebiet, wurde an beiden Armen festgehalten und das Volk um die Pyramide und auf den Stufen schrie immer nur ein Wort: Tikal, Tikal, Tikal. Ich wachte mit diesem Hammerkopfweh und schweißgebadet auf. Das Wort kam mir irgendwie bekannt vor, deshalb habe ich es gleich mal gegoogelt und gefunden, dass Tikal eine antike Maya-Stadt in Guatemala war. Da fällt mir jetzt grade selber noch was auf: Voodoo – also Haiti, Afrika, Brasilien, Costa Rica -, Ägypten, Guatemala – alles heiße Gegenden und ich vertrage die Hitze nicht, da werde ich also bestimmt nie hinreisen. Und Sibirien, da will ich eigentlich auch nicht hin. Was will man mir nur sagen? Alles sehr seltsam und im Moment noch sehr unverständlich. Aber ich werde natürlich folgsam sein, den Spuren vertrauen, und schon mal ein wenig Lektüre über Mittel- und Südamerika bereit legen. Das wird dann wohl meine Lektüre über Ostern….. Und Nutzen konnte ich bisher wirklich aus allem ziehen und finde auch immer wieder Parallelen zum europäischen Heidentum, so dass ich doch immer wieder auf meinem Pfad lande. Handelt es sich doch immer um denselben Pfad, nur kulturbedingt in immer anderen Farben?

neues Projekt der Götter?






… the knowledge she gathers from every religion and every walk of life makes her as well rounded as it is possible to be. The Witch’s Guide to Life/ Kala Trobe/ p. 3
Dieser Gedanke hoert sich besser an, als sich hin und her gerissen zu fuehlen
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Crafty Witch
hi,..oh..klasse input:-)))
das mit dem jaguar,..ich glaub da hab ich auch noch irgendwo von einer schwäbin ein buch die in afrika ihre erfahrungen gemacht hat-ich meine das buch was du dort hast ist eines von ihr,..muss aber nachschauen:-))hab net alles im kopf.hihi.aber mir gehts derzeit genau wie dir,..immer mehrere bücher am start..input input input:-)) lg und ein schönes we lg sonnengewand^^v^^
Liebe Apaika!
Erst einmal haben wir wohl doch viele Gemeinsamkeiten in unserem spirituellen Weg, die vielen unterschiedlichen Dinge, mit denen wir uns beschäftigen, und für uns das wichtigste rausnehmen, keinen wirklichen Lehrer gefunden, wir mußten alles alleine lernen , die Erfahrungen machen, und ich glaube, wir haben uns in früheren Leben gekannt.
In Ägypten, war ich Schreiber, in Rom eine Vestalin, in Afrika ein Zulu-Krieger, in Atlantis lebte ich am Meer, im Einklang mit den Elementen, ich war Eine/Einer der Katharer im 13. Jh in Frankreich, deshalb mag ich die französische Sprache und alte Gemäuer nicht, im hinduistischen Glauben war ich auch ein spiritueller Mensch,…und,…ein Sternenkind,…wie wir alle.
Ja, genau, es ist immer wieder der gleiche Pfad, immer wieder finden sich Gemeinsamkeiten zwischen all den Kulturen und Zeiten. Vielleicht sind wir, zwei der Ersten, die einen kommenden spirituellen Weg vorzeichnen, dass doch alle spirituellen Richtungen nicht nur viele Gemeinsamkeiten aufweisen, sondern im Grunde alle aus der selben Quelle kommen,…und „das“ muss erst mal wieder von allen Menschen erkannt werden,….denke ich…
Na ja, jedenfalls wünsche ich Dir viel Spaß beim lesen!
Heute habe ich überhaupt nicht gelesen, war auch nur wenig am Laptop, hab´sogar mal einen Film geschaut, und einen „Ruhigen“ gemacht.
Ganz liebe Grüße
Rosi
Herzlichen Dank für Eure Kommentare und den immer wieder neuen „input“!
Ich denke, dass hier grade ein Umbruch stattfindet und immer mehr Menschen frei von Dogma leben wollen, in die Eigenverantwortung gehen und sich kein enges Weltbild mehr aufdoktrinieren lassen wollen. Nachdem jeder Mensch ein Individuum ist, kann nicht ein einziger Weg für alle passend sein.
Herzlichst
Apaika